haushaltsroboter

Haushaltsroboter als Küchenhelfer

Ein Traum wird wahr: Haushaltsroboter als Küchenhelfer

Es erinnert ein bisschen an »Tango der Träume«, einen argentinischen Spielfilm aus den 90er Jahren, was auf der Cebit 2012 in Hannover vorgestellt wird.

Namentlich: die Haushaltsroboter Armar III und Armar IV.

Sie reagieren auf Anforderungen des Menschen, indem sie diese wiederholen und intelligent ausführen.
In Zukunft soll der Roboter immer mehr dem Menschen ähneln, um besser mit ihm kommunizieren zu können.
Schon jetzt sind diese Küchenhelfer in ihrer Sensorik und Aktorik ziemlich ausgereift.

Damit sie im Haushalt sinnvoll eingesetzt werden können, müssen die Roboter daran angepasst werden, ähnlich wie der Mensch seine Umgebung wahrnimmt und mit dieser interagiert. Auch der Roboter verfügt über zwei Augen, in die je zwei Kameras eingebaut sind – eine für Nahsicht, eine für Fernsicht. Zum Hören gibt es sechs Mikrofone, platziert in den Ohren und im Vorder- und Hinterbereich des Kopfes.

So ein Roboter besitzt 43 Freiheitsgrade, auch zwei Hände mit je fünf Fingern. Der Betrieb erfolgt pneumatisch. Eine Version des Armar hat außerdem eine künstliche Haut, mit der er erkennt, ob etwas formbar ist oder nicht.

Auch Eier bleiben heil

Der Roboter kann Gegenstände aus dem ganzen Haus bringen, selbst ein rohes Ei, weil seine Hände über Drucksensoren verfügen, die ein Zugreifen ermöglichen, ohne das Ei zu zerbrechen. Armar kann auch lernen: Man kann ihm etwas zeigen und er macht es nach. Auch versteht er Worte. Wenn der Mensch die Hand des Roboters nimmt und eine Bewegung vorführt, lernt er auch.

Noch sieht er aber nicht sehr menschlich aus: Der kleine Helfer fährt auf Rädern und verfügt über eine Plattform mit LKW-Batterien (Gewicht: 80 kg). Diese reichen für 2-3 Stunden.

Armar IV läuft

Die neue Version, Armar IV, sitzt noch in den Startlöchern, denn bislang ist davon nur die Hardware fertig, am Rest wird gefeilt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Versionen ist die Bewegung: Armar IV kann auf Beinen laufen. Die dafür nötige Software ist bislang in Arbeit.
Bis man die Roboter wirklich im Haushalt einsetzen kann, wird sicherlich noch eine Weile Zeit vergehen. In schätzungsweise 20 bis 30 Jahren könnte es endlich so weit sein.

Quelle: Golem.de




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