Rio Tinto Züge

Roboter-Züge in Australien 2014

Rio Tinto Züge

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Ab dem Jahr 2014 plant das britisch-australische Bergbauunternehmen Rio Tinto autonom fahrende Züge ohne Lokführer in Australien einzusetzen.

Die Umstellung auf Roboter spart Kosten

Auf dem 1500 Kilometer langen Schienennetz des Bergbauunternehmens Rio Tinto bringen 41 Züge das im Bundesstaat Westaustralien abgebaute Erz zu den großen Häfen an der Küste. Um diesen Transfer zu bewerkstelligen, benötigt das Unternehmen rund 500 Angestellte. Diese würden mit der Umstellung auf die führerlosen Güterzüge ihren Arbeitsplatz verlieren und durch das Steuerungssystem Autohaul ersetzt werden, das von Perth aus betrieben werden soll. Das Unternehmen beabsichtigt dadurch deutlich die Kosten zu drücken.

Rio Tinto möchte expandieren

Die Unternehmensleitung hat gegenüber dem australischen Rundfunksender ABC bestritten, dass Rio Tinto in Zukunft weniger Mitarbeiter beschäftigen möchte. Die Umstellung im Schienenverkehr sei Teil eines groß angelegten Automatisierungsprogramms, das auch den Betrieb in den Minen mit einschließe. Sogar die Lastwagen und Bohrer sollen in absehbarer Zeit automatisch funktionieren. Neue und zusätzliche Mitarbeiter würden jedoch trotzdem gebraucht, allerdings in anderen Bereichen als heute.

Quelle: golem.de




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